Rund um den Käse
Wie kommen eigentlich die Löcher in den Käse?
Während der Reifung vergären die Milchsäurebakterien den Milchzucker. Dabei
entsteht Kohlendioxid. Da das Gas nicht durch die Rinde entweichen kann bilden
sich dann an lockeren Stellen der Käsemasse Löcher.
Wie bewahre ich Käse richtig auf?
Käse unterliegt einem steten Reifeprozess. Auch bei der Lagerung zu Hause
gilt es Aroma und Qualität des Käses zu erhalten. Käse sollte dunkel,
kühl und verpackt aufbewahrt werden. Bei der Lagertemperatur gibt es je
nach Sorte Unterschiede: Hartkäse behalten ihren Geschmack am Besten bei 12 bis
15°C, halbfeste Schnittkäse und Weichkäse bei 8°C, Frischkäse dagegen recht kalt
bei 4 bis 6°C.
Da ein Kühlschrank meistens auf 6°C eingestellt ist, lagern Sie Hart- und
Schnittkäse am Besten entsprechend verpackt in Gemüsefach, weil
dort mit bis zu 9°C die wärmsten Temperaturen herrschen. Temperaturen unter 6°C
hemmen die Aromabildung beim Käse.
Bei passender Lagerung lassen sich so Hart- und Schnittkäse mehrere
Wochen aufheben. Weichkäse ist dagegen nur kurz haltbar. Riechende Käse
sollten getrennt aufbewahrt werden , z.B. in geschlossenen Behältnissen. Ebenso
sollten verschiedene Käsearten getrennt gelagert werden, der
Schimmel kann sich gegenseitig "infizieren".
Käse darf während der Lagerung nicht austrocken. Decken Sie die Schnittfläche
mit Folie ab und schlagen Sie den Käse in ein feuchtes Tuch oder bewahren ihn
ein einer Frischhaltefolie auf.
Übrigens, vor dem Genuss holen Sie den Käse bitte 1 Stunde vorher aus dem
Kühlschrank, denn bei 16 bis 18°C schmeckt er am Besten. Nur Frischkäse wird
direkt aus dem Kühlschrank gegessen.






